Preise und Auszeichnungen

Integrationspreis 2018 der Europäischen Gesellschaft Diaphania e.V.
Helga und Werner Sprenger Friedenspreis 2018
Alternativer Medienpreis
Georg-Elser Preis


Helga-und-Werner-Sprenger Friedenspreis 2018

25.11.2018

Peter Ohlendorf, Freiburger Drehbuchautor und Filmemacher. Er versteht sich selbst als “politischer Filmemacher”, und sein Filmschaffen ist Ausdruck seines gesellschafts- und umweltpolitischen Engagements.
Beispiele dafür sind u. a. die Filme: “Tödliche Geschäfte – Waffen aus Deutschland”
“Utopisches im Himmelreich – Inklusion im iridischen Arbeitsleben”, in dem er das Inklusionsprojekt
der Akademie Himmelreich und die Menschen über 10 Jahre hin bis in den Alltag und in das Arbeitsleben hinein begleitet hat.
“Die keiner will – von Menschen und Häusern”, eine Langzeitbeobachtung über 15 Jahre der Schwarzwälder Baufirma Domiziel, deren Anliegen es ist, ökonomisches Handeln und soziales Engagement bei der täglichen Arbeit zu vereinen und sozialen Wohnungsbau zu betreiben.
Und vor allem der Dokumentarfilm “Blut muss fließen – Undercover unter Nazis”, der in einer Produktionszeit von 5 Jahren mit verdeckten Kameraaufnahmen des Journalisten Thomas Kuban (Pseudonym) entstanden ist. Ein Film über die rechtsextreme europaweit organisierte Musikszene, der keine Aufnahme in die öffentlich-rechtlichen Sender gefunden hat, doch immer wieder bei Fetivals und Aktionstagen gezeigt wird.
Peter Ohlendorf geht es um eine demokratische weltoffene Kultur, und er richtet seinen Blick auf Themen, die nicht im Fokus der konventionellen Berichterstattung liegen.

Friedenspreis-Peter-Ohlendorf_FAIRburg

 

v.l.n.r. Helga Sprenger (INTA-Stiftung) – Peter Ohlendorf (Preisträger) – Ursula Sladek (EWS Schönau)
bei der Verleihung des INTA-Friedenspreises am 25.11.2018 in Freiburg, Haus 037 im Vauban.

=> Zur Website der INTA-Stiftung

=> Artikel in der Badischen Zeitung vom 28.11.2018

 


Integrationspreis 2018 der Europäischen Gesellschaft Diaphania e.V.

18.11.2018

Der diesjährige Preisträger des Integrationspreises 2018 Regisseur und Filmproduzent Peter Ohlendorf (rechts) mit den Überbringern des Integrationspreises (v.r.n.l.) OStD Dr. Andreas Meyer, Schulleiter des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn und Mitglied des Vorstandes der Europäischen Gesellschaft diaphania, Prof.Dr. Ulrich Roth, Vorstandsmitglied der Stiftung Würth, Evangelos Goros, Vorsitzender der Europäischen Gesellschaft diaphania.


Georg-Elser-Preis der Landeshauptstadt München an Thomas Kuban und Peter Ohlendorf vergeben

Eine Pressemeldung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München

18.07.2013

Mit dem zum ersten Mal von der Landeshauptstadt München verliehenen Georg-Elser-Preis werden Peter Ohlendorf und Thomas Kuban für ihr gesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus geehrt. Dies beschloss der Kulturausschuss der Landeshauptstadt München auf Vorschlag einer Jury in seiner Sitzung am 18. Juli.

Mit dem Georg-Elser-Preis wird nicht nur die Erinnerung an Georg Elser und seine Widerstandstat weiter gefestigt, sondern ein Zeichen gesetzt für Zivilcourage und zivilen Ungehorsam beim Bekämpfen undemokratischer Entwicklungen und Strukturen. Georg Elser widersetzte sich am 8. November 1939, kurz nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, der Diktatur und verübte im Münchner Bürgerbräukeller ein Attentat auf Hitler, das missglückte. Der von 2001 bis 2011 von den Elser-Initiativen in verschiedenen Städten verliehene Preis wird auf Initiative der Münchner Elser-Initiative um Hella Schlumberger künftig alle zwei Jahre in Höhe von 5.000 Euro im November als Preis der Landeshauptstadt München vergeben.
Thomas Kuban (Pseudonym) arbeitet als Kameramann, Journalist und Sachbuchautor vor allem in der rechtsradikalen Musik-Szene in Deutschland. Als Kameramann hat er für die Aufnahmen von Rechts-Rock-Konzerten sein Leben aufs Spiel gesetzt. Aus diesen Aufnahmen entstand der Film „Blut muss fliessen“. Peter Ohlendorf hat bei diesem Film Regie geführt und zeigt ihn in ganz Deutschland – in Schulen und Kinos. „Blut muss fliessen“ ist nicht nur ein Dokumentarfilm, er zeigt auf, wie sehr die rechtsextreme Gefahr in Deutschland unterschätzt wurde und wird.
Die Jury befindet, dass die Arbeit und das gesellschaftliche Engagement von Thomas Kuban und Peter Ohlendorf in idealer Weise den Zielsetzungen des städtischen Georg-Elser-Preises entsprechen: „Sie sind kritisch und aufmerksam, setzen sich für demokratische Errungenschaften ein und richten den Blick durch unangepasstes Handeln auf aktuelle Gefährdungen der Demokratie. Menschen wie Thomas Kuban und Peter Ohlendorf machen durch ihr Agieren deutlich, dass immer wieder neu um die Demokratie gerungen werden muss.“
Ausführliche Informationen zur Jury, zur Begründung und zum Preis unter www.muenchen.de/kulturfoerderung unter „Preise“ oder über E-Mail presse.kulturreferat@muenchen.de.

Die Preisverleihung findet am 4. November im Hubert-Burda-Saal im Jüdischen Gemeindezentrum statt (St.-Jakobs-Platz 18, München)

>> Jurybegründung


Alternativer Medienpreis 2012

 

„BLUT MUSS FLIESSEN“ MIT DEM ALTERNATIVEN MEDIENPREIS AUSGEZEICHNET

Am 04.05.2012 wurde in Nürnberg Peter Ohlendorf für den Film „Blut muss fließen“ mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.

Weitere Infos erhalten Sie hier: http://www.alternativer-medienpreis.de/